Gaststätte (Saal) für Trauerfeiern am Südfriedhof in Köln Zollstock

Gaststätte 100 Meter vom Haupteingang des Kölner Südfriedhof

Unsere Gaststätte liegt ca. 100 Meter enfernt vom Haupteingang des Kölner Südfriedhofs. Unsere Räumlichkeiten bieten rund 130 Sitzplätze für Trauerfeiern. Wir servieren Ihnen in unserer Gaststätte auf Wunsch belegte Brötchen und Kaffee. Sebstverständlich erhalten Sie auch warme Küche bei uns. Gerne unterbreiten wir Ihnen ein unverbindliches Angebot für die Bewirtung Ihrer Trauergäste in unserer Gasstätte Haus Schäffer.

Langjährige Erfahrung mit Trauerfeiern und verständnisvolles Personal helfen Ihnen unterstützend bei der Ausrichtung Ihrer Trauerfeier in unserer Gaststätte. Unsere Säle lassen sich teilen, so das auch kleinere Trauererfeiern abgehalten werden können.

Lassen Sie Sich hier ein unverbindliches Angebot unterbreiten.

Der Südfriedhof in Köln ist ein städtischer Friedhof im Stadtteil Zollstock, der zum Stadtbezirk Rodenkirchen gehört. Der Friedhof hat eine Gesamtfläche von rund 63 Hektar und ist damit gegenwärtig der größte Friedhof auf dem Kölner Stadtgebiet. Der 1901 entstandene Südfriedhof beherbergt eine Reihe architektonisch interessanter Grabmäler und zählt auch zu den bedeutendsten Grünanlagen der Stadt.

Der Südfriedhof nahe unserer Gaststätte

Das annähernd trapez förmige Gelände des Südfriedhofs erstreckt sich von der Kendenicherstraße im Norden bis zum Alten Militärring im Süden sowie vom Kalscheurer Weg und Oberen Komarweg im Westen bis zum Höninger Weg und Leichweg im Osten. Der Haupteingang liegt am Höninger Platz an der nordöstlichen Ecke des Geländes; außer ihm gibt es zwei weitere Eingänge am Oberen Komarweg und an der Kendenicher Straße.

Der Kölner Südfriedhof ist von seiner gärtnerischen Gestaltung her ein reiner Parkfriedhof mit dichtem Baumbestand und befestigten breiten, alleenartigen Wegen. Dadurch eignet er sich im Sommer wie im Winter sehr gut für ausgedehnte Spaziergänge. Auch ist der Südfriedhof ein wichtiger Teil des sogenannten Kölner Grüngürtels: Dort liegt er am Schnittpunkt der Parklandschaft des Äußeren Grüngürtels mit der Grünachse Süd, die den Inneren Grüngürtel vom Volksgarten her über den Vorgebirgspark mit dem Äußeren Grüngürtel verbindet und von dort aus bis nach Brühl und Bonn weitergeführt wird. Aufgrund seines Reichtums an Grünflächen bietet der Südfriedhof auch zahlreichen Tierarten Lebensraum, darunter dem Rotfuchs sowie Vogelarten wie der Waldohreule, dem Mäusebussard oder dem Halsbandsittich.

Geschichte des Kölner Südfriedhof

Der Südfriedhof wurde in den Jahren 1899 bis 1901 angelegt und am 1. April 1901 für Bestattungen eröffnet. Er war – neben dem fünf Jahre zuvor eingeweihten Kölner Nordfriedhof im Stadtteil Weidenpesch – als Entlastung für den zunehmend voll belegten Melaten-Friedhof konzipiert, welcher bis zum Ende des 19. Jh. der einzige zentrale nicht-konfessionelle Großfriedhof der inzwischen gut 300.000 Einwohner zählenden Stadt war. Der ursprüngliche Teil des Südfriedhofs war ein etwa 20 Hektar großes, von der Kendenicher Straße, dem Höninger Weg (südlich des Höninger Platzes) und dem Kalscheurer Weg umschlossenes trapezförmiges Areal, wobei die beiden letzteren Straßen im Zuge des späteren Ausbaus des Friedhofs teilweise verlegt werden mussten.

Entstehung des Kölner Südfriedhof

Die Anlage des Südfriedhofs erfolgte nach Entwürfen des Garten Architekten Adolf Kowallek, der von achtzehnsiebenundachtzig bis neunezehnnullzwei Gartenbau Direktor der Stadt Köln war und in dieser Zeit auch an der Konzeption und Entstehung des Nordfriedhofs sowie etlicher weiterer Grünflächen der Stadt beteiligt war. Kowalleks Entwurf sah schon damals eine parkartige Anlage mit zahlreichen Alleen und Rundwegen vor, wobei das Wegenetz im Gegensatz zu jenem des Melaten-Friedhofs nicht Schachbrett artig, sondern eher bogenförmig geschwungen sein sollte. Dies erkennt man am Übersichtsplan des Friedhofs bis heute: Im Gegensatz zu den im Zuge späterer Friedhofserweiterungen hinzugekommenen Flächen, die eine gewöhnliche geradlinige Aufteilung aufweisen, fallen im Bereich des Haupteingangs und des Hochkreuzes bogenförmige Hauptwege sowie rings um das Hochkreuz herum streng kreisförmige Rundwege auf, die durch radiale gerade Wege gekreuzt werden. Darüber hinaus wurden bei der Anlage des Friedhofs zahlreiche Bäume und Sträucher sowohl mitteleuropäischer als auch exotischer Herkunft angepflanzt, die teilweise bis heute erhalten geblieben sind. Der bereits kurz nach seiner Pensionierung 1902 verstorbene Kowallek wurde auch auf dem Südfriedhof beigesetzt; sein Grab befindet sich in der Nähe des Eingangsbereichs.

Friedhofsbauten im Südfriedhof Köln

Gleichzeitig mit der Anlage der eigentlichen Begräbnis Stätte wurden auch Pläne für die zugehörigen Friedhofs Bauten, insbesondere die Trauerhalle und das Pförtner Haus, konkretisiert. Auch sie sollten nicht nur ihren Zweck erfüllen, sondern auch den Eingangsbereich des neuen Friedhofs schmücken. Hierzu plante man, die Bauten in einem an die Neu Romanik angelehnten Stil zu errichten. Allerdings dauerte es von der Eröffnung des Friedhofs bis zur Fertigstellung der Bauten noch einige Jahre, unter anderem weil die preußische Regierung anfangs die Bau Genehmigung aufgrund der Nähe der geplanten Bauten zu einem Militär Stützpunkt am sogenannten äußeren Festungs Gürtel der Stadt verweigerte. Erst neunzehnhundertfünf wurden das Verwaltungs Gebäude, das Gärtner Wohnhaus, das Pförtner Haus und ein Leichenschauhaus fertiggestellt.

Eine Trauerhalle war bei der Friedhofs Anlage zunächst nicht geplant, da ursprünglich davon ausgegangen wurde, dass die meisten Beerdigungen, wie es im 19. Jahrhundert noch weitgehend üblich war, unmittelbar vom Sterbehaus aus stattfanden. Da jedoch im Zuge des raschen Bevölkerungswachstums Ende des 19. Jahrhunderts und, daraus resultierend, der zunehmend beengten Wohnverhältnisse der Arbeiterschicht eine längere Aufbahrung der Verstorbenen zu Hause für viele Familien aus räumlichen und hygienischen Gründen unzumutbar erschien, erkannte man auch in Köln allmählich die Notwendigkeit einer Trauerhalle mit Aufbahrungs Räumen. Auch in diesem Fall dauerte es jedoch – ebenfalls aufgrund des Konfliktes mit der preußischen Regierung um den geplanten Gebäudestandort – noch mehrere Jahre, bis die Halle errichtet werden konnte. Die achteckige Trauerhalle rechts des Haupt Eingangs wurde schließlich im Jahre 1912 fertiggestellt. Die bis heute genutzte Halle beinhaltete von Anfang an auch einen Aufenthaltsraum für Geistliche und Angehörige sowie Leichenaufbahrungszellen. Stilistisch wurde die Trauerhalle an die vier zuvor erbauten Friedhofsgebäude angelehnt.

Weitere in den Anfangszeiten des Friedhofs entstandene Bauten sind ein zu Beginn der 1920er Jahre angelegter und heute nicht mehr genutzter Wirtschaftshof im südlichen Bereich des ursprünglichen Friedhofsgeländes sowie das bis heute genutzte öffentliche Toilettenhäuschen unmittelbar rechts neben dem Haupteingangs Tor. Dieses Gebäude konnte erst nach längeren Verhandlungen der Stadt mit der KVB errichtet werden: Da aufgrund der Nähe des Friedhofseingangs und damit auch des geplanten Toilettenhäuschens zur Straßenbahn Endhaltestelle am Höninger Platz das Straßenbahn Personal die Toilette mitbenutzen konnte, forderte die Stadt von den Verkehrsbetrieben eine finanzielle Beteiligung am Bau des Gebäudes. Nachdem man sich schließlich auf einen einmaligen Zuschuss geeinigt hatte, erfolgte die Fertigstellung der Toiletten Anlage im Jahre 1925.

Von den in der Anfangszeit des Südfriedhofs errichteten Gebäuden sind die Trauerhalle, das Gärtner Wohnhaus und das Toiletten Häuschen erhalten geblieben. Das ursprüngliche Pförtnerhaus und die Leichenhalle wurden während eines Luftangriffs im Jahre 1943 vollständig zerstört. Auch die anderen Friedhofsbauwerke und zahlreiche Denkmäler trugen hierbei unterschiedlich schwere Schäden davon. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Leichenschauhaus nicht wieder aufgebaut; als Pförtnergebäude wurde ein eher provisorischer Zweckbau errichtet. Die Trauerhalle und das ehemalige, mittlerweile an Privateigentümer verkaufte Gärtnerwohnhaus stehen seit 1980 unter Denkmalschutz. Seit den 1990er Jahren gibt es außerdem Bestrebungen, das ursprüngliche Pförtnerhaus mit Hilfe von Spendengeldern wieder zu errichten. Der Rohbau wurde im Herbst 2008 fertiggestellt.

Quelle: Wiki - Südfriedhof Köln

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